XCO® PRESSESPIEGEL

Internationales Deutsches Turnfest Sportpromis zeigen
Fitnesstrends und Ältere, was sie noch so alles draufhaben.
Trockenübung für die Langlaufstars
Evi Sachenbacher-Stehle und Tobias Angerer stellen sich beim Walking im Grüneburgpark in den Dienst ihres Sponsors
Von Jan Szyszka

Turnen ist eigentlich nicht so ihre Sache. Evi Sachenbacher-Stehle macht daraus auch gar keinen Hel. „Dazu bin ich viel zu unbeweglich“, sagt die 28-Jähjrige. Beim Gedanken an die einschlägigen Erfahrungen im Schulsport lächelt die Skilangläuferin kokett. „Bei uns in Bayern gibt´s eigentlich nur Wintersport.“
Barren oder Reck? Nein danke. Dafür hat die erfolgreiche Ausdauersportlerin aber Fitness-Trends schätzen gelernt. Das zeigte sie gestern im Frankfurter Grüneburgpark: Gemeinsam mit Gesamtweltcup-Sieger und Trainingskollege Tobias Angerer stellte Sachenbacher-Stehle ein kleines unscheinbares Gerät namens X-Cos vor: 20 Zentimeter lang,
Neue Dinge ausprobieren, das sei auch Sinn
des Turnfests,sagt die DTB-Vizepräsidentin
Hohl und im Aussehen einer Stablampe ähnelnd. Die Besonderheit des Geräts, das beim Walking mit den Armen geschwenkt wird, verbirgt sich im Inneren: Granulat-Kügelchen bewegen sich dort mit und sorgen neben dem entsprechenden Klang für einen Verzögerungseffekt – ähnlich dem Flexi-Bar.
Der Hersteller, der zugleich Sponsor der beiden Athleten ist, verspricht sich einen erhöhten Trainingseffekt, vor allem für die Rumpfmuskulatur. „Das bringt wirklich was. Ich nutze es täglich“, sagt Angerer artig, schränkt aber auch ein, dass er als Leistungssportler die Hilfsmittel nicht im breitensportlichen Sinne zum Walken nutzt, sondern sie bei Tempo- und Bergläufen einsetzt.
Der Deutsche Turner-Bund (DTB) hat die vor drei Jahren entwickelten X-Cos als neues Trendgerät entdeckt. DTB-Vizepräsidentin Sybille Richter gesellte sich bei der Präsentation zu den Vorturnern Sachenbacher-Stehle und Angerer auf die Bühne. „Neue Geräte und neue Ideen kennenlernen und ausprobieren – das ist doch auch der Sinn des Turnfestes“, sage Richter. Bei der gemeinsamen Walking-Runde hielt die Funktionärin pflichtbewusst das Tempo der beiden Wintersportler mit. Für Sachenbacher-Stehle war es nach einer von fünf Runden bereits vorbei. Zehn Wochen nach ihrer Operation an der Achillessehne wollte die Vizeweltmeisterin es nicht übertreiben. „Laufen geht eigentlich noch gar nicht“, berichtete Sachenbacher-Stehle. Als Nachteil für die Vorbereitung auf die kommende Wintersaison lässt sie das aber nicht gelten. Sie setzt derweilen auf Radfahren – und Krafttraining mit den X-Cos. Zeit um bei ihrem erstmaligen Besuch eines Turnfestes mehr Eindrücke zu sammeln hatten beide Wintersportler übrigens nicht. Direkt nach der Show-Präsentation ging es weiter ins pfälzische Lorsch, zum Trainingslehrgang der Langläufer und Biathleten. „Die Erfolge im Wintersport“, bemühte Angerer eine alte Trainingsweisheit, „werden im Sommer gemacht.“
| Original-Textauszug unverändert. | |||





















